Dem Partner den Rücken stärken

Foto: djd/DGUV

(djd). Am Ende eines langen Arbeitstags reicht unsere Energie häufig nur noch für den Fernsehabend – Bewegung und Sport kommen oft zu kurz. Kein Wunder also, dass die Gesundheit immer wieder ein Thema in der Partnerschaft ist. Rund die Hälfte der Paare in Deutschland gibt sich gegenseitig Gesundheitstipps. Das belegt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“.

Die Mehrheit ist dankbar für Ratschläge, 22 Prozent reagieren allerdings genervt. „Niemand hört gern Kritik“, erläutert Dr. Hiltraut Paridon, Leiterin des Bereichs „Psychische Belastungen und Gesundheit“ beim Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV. „Wer konkrete Unterstützung anbietet, statt pauschal zu kritisieren, ist für den Partner die bessere Hilfe.“

Wer sich regelmäßig bewegt und damit rechtzeitig einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schafft, leidet seltener an Rückenbeschwerden. Hier kann der Partner helfen: 27 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, ihre Liebsten zu gemeinsamen Aktivitäten bewegen zu können. „Den inneren Schweinehund überwindet man leichter zu zweit“, weiß Dr. Paridon.

Die Präventionskampagne der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der DGUV, der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und der Knappschaft verfolgt das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern. Informationen und Tipps zur Rückengesundheit finden sich unter http://www.deinruecken.de.

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