Dem Rücken Gutes tun

Foto: djd/rehazentrum-bb.de

(djd). Obwohl Burn-out und psychische Erkrankungen zuletzt die Schlagzeilen beherrschten: Wenn Arbeitnehmer in Deutschland krankgeschrieben oder sogar berufsunfähig werden, zählen noch immer Rückenleiden zu den häufigsten Ursachen. Aktuellen Zahlen zufolge ist jeder vierte Fall von Berufsunfähigkeit auf Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats zurückzuführen.

Die Gründe für das „Kreuz mit dem Kreuz“ liegen auf der Hand. Die meisten Beschäftigten hierzulande sitzen über Stunden am PC, sie bewegen sich viel zu wenig, die Belastungen sind oftmals einseitig, Fehlhaltungen an der Tagesordnung. Zwischen 40 und 60 zeigen sich dann erste Verschleißerscheinungen, häufig an der Lendenwirbelsäule und den Gelenken, oft verbunden mit Schmerzen. Vor allem aufgrund einer zurückgehenden Muskulatur verliert der Stützapparat immer mehr an Halt.

Verhaltensweisen für den Alltag lernen

Die meisten Rückenprobleme sind kurzfristig mit Medikamenten zu lindern – nachhaltig lösen kann man sie nur langfristig. Dazu müssen die Betroffenen selbst aktiv werden, indem sie geeignete Verhaltensweisen für ihren Alltag erlernen.
Das Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet beispielsweise bietet ein ausgeklügeltes „Rücken-fit“-Programm an. Dabei wird den Teilnehmern vor allem gezeigt, wie sie sich rückenschonend durch den Alltag bewegen können. Beim einwöchigen Kurs im idyllisch in der Rhön gelegenen bayerischen Staatsbad Bad Bocklet haben die Gäste beispielsweise Gelegenheit, den für sie geeigneten Sport zu entdecken.

Training wird zu Hause fortgesetzt

In intensiven Übungen – von der Ergotherapie über die Wirbelsäulengymnastik bis zur Physiotherapie – werden Rücken- und Rumpfmuskulatur trainiert, um die Wirbelsäule gut zu stützen. Zu Hause können und sollen die meisten der Einheiten fortgesetzt werden, um das Kreuz nachhaltig zu stärken. Alle wichtigen Informationen zum „Rücken-fit“-Programm gibt es unter http://www.rehazentrum-bb.de. Ein Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Ernährungsberatern steht den Teilnehmern mit Rat und Tat zu Seite.

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