Power für die Pumpe

Foto: djd/diabetes-behandeln.de

(djd). Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Rund 300.000 Menschen erleiden pro Jahr einen akuten Herzinfarkt, 2011 verstarben laut Statistischem Bundesamt 52.000 Betroffene daran. Ursache ist meist eine koronare Herzkrankheit, bei der die Gefäße durch Arteriosklerose verengt sind. Doch Herzerkrankungen sind kein unabwendbares Schicksal: Jeder Einzelne kann viel tun für seine persönliche Herzgesundheit, hier einige Tipps:

Rechtzeitig gegensteuern

Normalerweise entsteht ein Herzinfarkt nicht „aus dem Nichts“, sondern kündigt sich durch Vorboten an. In erster Linie ist hier die koronare Herzkrankheit (KHK) zu nennen. Die sich langsam aufbauende Verengung der Herzkranzgefäße führt zu Beschwerden bei Anstrengung. Betroffene spüren Schmerzen hinter dem Brustbein, die manchmal auch in einen oder beide Arme ausstrahlen. Die Schmerzen verschwinden, wenn die körperliche Belastung endet. Spätestens bei solchen Symptomen ist der Gang zum Arzt ein Muss, betonen die Experten der Gesellschaft für Vitalpilzkunde. Zum einen könne mit Medikamenten gegengesteuert werden, vor allem aber mit einer Änderung der Lebensweise: mehr vitalstoffreiche Kost, mehr Bewegung, weniger Stress – die Hebel zum Ansetzen sind bekannt. Sinnvoll sei zudem eine Nahrungsergänzung mit Vitalpilzen.

Strapaziertes Herz

Geschwollene Füße, Knöchel und Unterschenkel, die durch Wasseransammlungen im Gewebe, sogenannte Ödeme, entstehen, können ein Hinweis auf eine ernste Erkrankung sein, denn die Schwellungen gelten als typisches Symptom von Herzkrankheiten wie etwa einer Herzschwäche. Bei der sogenannten Herzinsuffizienz kann das Herz nicht die erforderliche Pumpleistung erbringen. Ein Druckanstieg in den herznahen Venen führt zu einem Rückstau des Bluts und zieht Ödeme nach sich. Dies führt dann beispielsweise zu vermehrtem nächtlichem Harndrang. Als Ursachen der Herzschwäche kommen chronischer Bluthochdruck, ein früherer Herzinfarkt oder eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (KHK) infrage. Ein Risikofaktor, der dabei oft unterschätzt wird, ist ein erhöhter Puls, denn ein schwaches Herz leidet unter Anstrengungen zusätzlich, weiß der Kirchheimer Kardiologe Dr. med. Norbert Smetak. „Gerade wenn es dauerhaft schneller schlagen muss, wird es noch schwächer durch die Überlastung“, betont der Schirmherr der „Initiative Pulsgesund“, die Betroffenen helfen möchte, ihre Pulsgesundheit zu verbessern.

Mangel kann Krankheiten verstärken

Wissenschaftler von der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) weisen im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen darauf hin, wie wichtig eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen für eine erfolgreiche Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Senioren müssen häufig einen Cocktail an Arzneimitteln einnehmen, der gravierende Auswirkungen auf die Vitamin- und Mineralstoffversorgung haben kann. Das ist laut dem Vorsitzenden der GfB, Professor Hans-Georg Classen von der Universität Hohenheim, oft der Beginn eines Teufelskreises – denn der Mangel an den wichtigen Nährstoffen kann Erkrankungen verstärken. Als Beispiel nennt Professor Klaus Kisters vom St. Anna Hospital in Herne den Magnesiummangel, der gerade bei Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes häufig auftritt. Mangelzustände sollten unbedingt vermieden und durch ein Präparat aus der Apotheke ausgeglichen werden. Laut Professor Joachim Schmidt, Pharmakologe aus Dresden, hat das Magnesiumsalz der Orotsäure, das Magnesiumorotat, besondere Eigenschaften, die insbesondere bei Durchblutungsstörungen des Herzens, bei Rhythmusstörungen, Herzinsuffizienz oder erhöhten Leistungsanforderungen zum Tragen kommen. Die vitaminähnliche Substanz Orotsäure kann die herzschützende Wirkung des Magnesiums unterstützen.

Eiweißbaustein kann Gefäßschutz verbessern

Nach den Erkenntnissen von Professor Dr. Horst Robenek, Arterioskleroseforscher am Universitätsklinikum Münster, ist für die Gefäßgesundheit bei Bluthochdruck, Adernverkalkung und Durchblutungsstörungen eine gesteigerte Aufnahme von Arginin sinnvoll. Der natürliche Eiweißbaustein wird für den Aufbau von Stickstoffmonoxid (NO) benötigt, das den Blutfluss reguliert. Nüsse, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, Hülsenfrüchte, Vollkornreis, Garnelen, Thunfisch und rotes Fleisch zählen laut Robenek zu den wichtigsten Lieferanten. Doch die gehaltvollen Nahrungsmittel stehen eher selten auf dem Speiseplan. Ohnehin sei es über die normale Ernährung allein kaum möglich, die erforderliche Dosis zuzuführen, sagt Professor Robenek und empfiehlt Herz-Kreislauf-Patienten, zusätzliche Präparate einzunehmen. „Im Idealfall greifen sie dabei gleich zu einer qualitativ hochwertigen, natürlichen Adernformel aus Arginin plus Folsäure sowie Vitamin B6 und B12 – wie beispielsweise Telcor Arginin plus“, betont der Spezialist. Mit dem verbesserten Gefäßschutz könne man nicht nur länger, sondern auch besser leben und das Herz schützen.

Herzgesundheit sollte bei Menschen mit Zuckerkrankheit im Fokus stehen

Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Diabetikern. Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Typ-2-Diabetes sterben daran, vor allem an Herzinfarkt. Bei ihnen liegen neben dem erhöhten Blutzuckerspiegel häufig weitere Störungen vor, die sich negativ auf die Blutgefäße auswirken. Die Herzgesundheit sollte daher bei Menschen mit Zuckerkrankheit verstärkt im Fokus stehen. Neben einer Umstellung der Lebensgewohnheiten sind auch eine sorgfältige ärztliche Überwachung und die gute Einstellung des Blutzuckerspiegels wichtig. Mit fortschreitender Diabeteserkrankung sind dazu meist Medikamente erforderlich. Unerwünschte Effekte einiger gängiger oraler Diabetesmedikamente, wie Gewichtszunahme oder die Gefahr von Unterzuckerungen, können heute oft vermieden werden. Professor Dr. Stephan Jacob, niedergelassener Diabetologe und Endokrinologe aus Villingen-Schwenningen, nennt Alternativen: „Bei der Behandlung mit sogenannten DPP-4-Hemmern, etwa Sitagliptin, nahmen die Patienten in klinischen Studien nicht zu.“ Im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungen wie etwa mit Sulfonylharnstoffen träten außerdem Hypoglykämien (Unterzuckerungen) sehr viel seltener auf.

Auf den Cholesterinspiegel achten

Der größte Risikofaktor für Erkrankungen von Herz und Kreislauf ist zu hoher Blutdruck. Darum sollte man diesen regelmäßig vom Arzt überprüfen lassen. Eine weitere Gefahr ist zudem ein hoher Cholesterinspiegel, besonders in puncto Herzinfarkt. Deshalb sollten auch hier die Werte gecheckt und gegebenenfalls die Ernährung umgestellt werden. Fett- und cholesterinhaltige Lebensmittel wie Eier, Butter und Wurstwaren gilt es zu meiden und verstärkt auf gesunde Ballaststoffe aus Vollkornprodukten, Gemüse und Obst zu achten. Positiv auf den Cholesterinspiegel und das gesamte Herz-Kreislauf-System wirken sich die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren aus, die etwa in vielen Seefischen und Pflanzenölen enthalten sind. Sie können bei einer unausgewogenen Ernährung oft nur unzureichend mit den täglichen Mahlzeiten aufgenommen werden. In diesem Fall kann zum Beispiel „tetesept Omega-3 Lachsöl 1000“ einen Beitrag zur herzgesunden Ernährung leisten. Es enthält zudem Vitamin E, das beim Abbau freier Radikale helfen und so Gefäße und Zellen schützen kann.

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